1. Engpässe sichtbar machen
Architektur, Source Code, Datenstrukturen, Schnittstellen, Deployment-Pfade und Risiken werden so analysiert, dass Entscheidungen möglich werden.
Legacy-Modernisierung
Wenn gewachsene Systeme Releases blockieren, braucht es einen Modernisierungspfad, der Fachverfahren, Schnittstellen und Betrieb schützt. Wir verbinden Koexistenz, sichere Releases und benannte technische Verantwortung.
Kurzantwort
Legacy-Modernisierung ohne Big Bang bedeutet, ein kritisches System während des laufenden Betriebs schrittweise zu stabilisieren, zu entkoppeln und abzulösen. Fuerpass Consulting macht Abhängigkeiten und Risiken sichtbar, entscheidet zwischen Refactoring, Strangler-Pattern oder Ersatz und schneidet erste sichere Releases mit klarer technischer Verantwortung.
Releases dauern zu lange, weil Abhängigkeiten und Seiteneffekte unklar sind.
Ein altes Kernsystem muss weiterlaufen, während neue Funktionen benötigt werden.
Fachverfahren und Schnittstellen sind geschäftskritisch, aber Wissen ist nur bei wenigen Personen vorhanden.
Mehrere Dienstleister arbeiten am System, aber niemand entscheidet verbindlich.
Security, Monitoring und Betrieb sind historisch gewachsen statt geplant.
Architektur, Source Code, Datenstrukturen, Schnittstellen, Deployment-Pfade und Risiken werden so analysiert, dass Entscheidungen möglich werden.
Refactoring, Strangler-Pattern, Fassade oder Ablöse werden pro Systemgrenze entschieden. Neue Bausteine werden so geschnitten, dass das bestehende System weiter betrieben werden kann.
Tests, Observability, Security und Rollback-Pfade sichern die ersten Releases. Modernisierung wird damit im Betrieb verankert, nicht nur in einer Roadmap.
Erfahrung
Die Arbeit basiert auf langjähriger Architektur- und Delivery-Erfahrung in regulierten und betriebskritischen Umfeldern wie Post AG, ÖBB und BRZ. Eigene KI-gestützte Analyseansätze strukturieren zusätzlich Wissen aus Dokumentationen, Repositories, Applikationen und Datenbanken.
Nein. In kritischen Umfeldern ist ein schrittweiser Koexistenzpfad oft sicherer. Einzelne Funktionen können über APIs, Fassaden oder neue Module entkoppelt werden, während das bestehende System weiterläuft.
Systemgrenzen und Risiken werden zuerst sichtbar gemacht. Danach werden kleine, rückrollbare Releases mit Tests, Monitoring und klaren Koexistenzregeln umgesetzt, damit Fachverfahren und Betrieb während der Modernisierung verfügbar bleiben.
Refactoring passt bei tragfähiger Architektur mit lokalem technischen Schuldenproblem. Ein Strangler-Pattern passt, wenn Funktionen schrittweise entkoppelt werden können. Eine Ablöse ist sinnvoll, wenn Plattform, Know-how oder fachliche Grenzen langfristig nicht mehr tragfähig sind.
KI kann Dokumentationen, Repositories, Abhängigkeiten und Datenbankstrukturen strukturieren, Wissenslücken sichtbar machen und Modernisierungsoptionen vorbereiten. Architekturentscheidungen und Ergebnisse müssen durch erfahrene Menschen geprüft werden.
Wenn Releases, Security, Wartbarkeit oder Betriebskosten messbar leiden und kleine Änderungen regelmäßig hohe Risiken erzeugen.
Ein kurzer technischer Assessment-Block, der Systemgrenzen, Engpässe, Risiken und realistische erste Releases sichtbar macht.
Ja, mit Fokus auf Architektur, technische Führung, Review, Umsetzungskorridore und gesteuerte Delivery statt reiner Ressourcengestellung.
Ein kurzes Erstgespräch reicht, um Systemlage, Betriebsrisiken und einen realistischen ersten Modernisierungsschritt einzuordnen.
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